
Höchstmarke: 29 neue Auszubildende starten in vielfältigen Bauberufen
Allgemeines Azubi-Plus in der Oberpfalz zum Ausbildungsstart 2026 trifft Höchstmarke bei KASSECKER in Waldsassen: „Viele waren es bei uns schon immer – wir haben seit Jahren eine konstant hohe Ausbildungsquote“, stellt KASSECKER-Geschäftsführer Arno Schwarz bei der Begrüßung im Ausbildungszentrum fest. Dennoch: 29 neue Auszubildende markieren dieses Jahr einen weiteren Rekord.
Ziel: Ausbildung als positive Zeit erleben
„Das passt zu uns. Wir setzen seit jeher auf die betriebliche Ausbildung und sehen sie als Schlüssel – für euch als Grundstein eurer Karriere und für uns als wichtigen Baustein für die Zukunft“, bestärkt Geschäftsführer Tobias Bauernfeind. Einig sind sich Schwarz und Bauernfeind auch in ihrem Appell an die jungen Berufsstarter: sich anzustrengen, anständig und fleißig zu sein und auftauchende Probleme immer anzusprechen. „Dann“, so Schwarz, „werdet ihr eure Ausbildung als überaus positive Zeit erleben.“ Betriebsratsvorsitzender Lukas Gerl sowie Jugend- und Auszubildendenvertreter Maximilian Stich schlossen sich in kurzen Grußworten an – beide saßen vor neun bzw. acht Jahren noch an gleicher Stelle, um ihre gewerbliche Ausbildung bei KASSECKER zu starten.
Elf Ausbildungsberufe plus vier Studienkombinationen besetzt
Dass die Karrieremöglichkeiten bei KASSECKER vielfältig sind, zeigt sich auch an den Auszubildenden: Auf elf Berufe und vier Studienkombinationen verteilen sich die 29 jungen Frauen und Männer: Baugeräteführer, bautechnischer Konstrukteur, Beton- und Stahlbetonbauer, Hochbaufacharbeiter, Tiefbauchfarbeiter, Maurer und Leitungsbauer für Infrastrukturtechnik ebenso wie Metallbauer Fachrichtung Konstruktionstechnik, Elektroniker, Land- und Baumaschinenmechatroniker sowie Industriekauffrau bzw. Industriekaufmann. Die Kombi aus Büro und Lehrwerkstatt oder Baustelle lernen vier Studenten kennen. Sie starten im Studium mit vertiefter Praxis im Hoch- oder Tiefbau sowie im Verbundstudium Maurer oder Leitungsbauer.


Ausbildungstage: Orga und Baustelle, Workshops und Spaß …
Für die ersten Tage hat sich das Team rund um Personalreferentin Karina Bauer eine Menge einfallen lassen. Die nötige Orga sowie eine Betriebsführung am Standort Waldsassen wurden an Tag 1 abgewickelt, außerdem Auszubildende in den gewerblichen Bauberufen mit Arbeitskleidung ausgestattet. Ein Workshop am ersten Nachmittag diente dem Kennenlernen der neuen Azubis untereinander und vermittelte erste Basics, wie z. B. Verhaltensformen im Berufsalltag oder ein Quiz zum Ausbildungsbetrieb. Am Mittwoch ging es mit dem Bus Richtung Regensburg: Dort lernten die KASSECKER-Auszubildenden nicht nur die innerhalb der Unternehmensgruppe verbundenen Auszubildenden der Ferdinand Tausendpfund GmbH kennen. Der Besuch eines Umspannwerks lieferte Einblicke, wie eine Baustelle in der unternehmensgruppenweiten Wachstumsbranche Energie aussieht und funktioniert. Beim abschließenden Lasertag kamen Teamspirit und gemeinsamer Spaß nicht zu kurz.


… mit Seifenkisten und Holzbrücke
Um Spaß und Teamspirit drehte sich auch vieles an Tag 3: Beim gemeinsamen Bau von Seifenkisten mit abschließenden Fahrparcours konnten sich die Berufsstarter kennenlernen und ihr Geschick beim Bauen und Lenken der Gefährte unter Beweis stellen. Kreativität und Lösungsorientierung, vor allem aber auch den gegenseitigen Austausch und Teamwork verlangten weitere Aufgaben: z. B. eine belastbare Brücke aus Kanthölzern ohne feste Verbindungen bauen.
Ab Freitag starten die Auszubildenden das erste Mal regulär in ihrem jeweiligen Berufsfeld – von Büro über Montagehalle bis hin zur Lehrwerkstatt im KASSECKER-Ausbildungszentrum.