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Üppiges Ausbildungs-Büfett

Junge Leute sind in allen Bereichen der Berufswelt eine begehrte Zielgruppe, Das zeigt sich auch bei der 9. Waldsassener Ausbildungsmesse. Somancher Besucher findet hier entscheidende Impulse.

Waldsassen. (jr) Projektleiter Hilmar Fütterer war für die Bildungsregion Landkreis Tirschenreuth am Ende ganz zufrieden: „Wir konnten zwar die Besucherzahlen nicht steigern, dafür hatten wir eine extrem hohe Qualität, was die Unternehmen und die vielen Gespräche mit dem möglichen Nachwuchs angeht.“

Klar wurde, dass viele der jungen Leute schon einen Ausbildungsplatz haben. Viele sahen sich deshalb ganz ohne Druck um, was es sonst noch für Angebote gibt. Besucht wurde die Messe nach schleppendem Beginn von geschätzt etwa 1500 Leuten.

Schulleiterin Kerstin Reiter hieß am Samstagmorgen die Ehrengäste und Aussteller willkommen. Sie freute sich, dass die Mädchenrealschule zum dritten Mal Ausrichter ist und wünschte viele interessante Gespräche. Landrat Wolfgang Lippert sagte: „Das Ausbildungsbüfett ist angerichtet, nie war es so reichlich wie heute, greift zu.“ 59 Aussteller warben um die jungen Leute. Der Landrat wusste, dass es mehr Ausbildungsplätze als Bewerber gibt und bat die Schüler, diese Informationsplattform zu nutzen. „Ich wünsche euch allen die richtige Berufswahl. Und bitte bleibt in der Region, wir brauchen euch.“ Lippert bescheinigte der Messe ein hohes Niveau und dankte Projektleiter Hilmar Fütterer.

Waldsassens Bürgermeister Bernd Sommer sprach von einer Leistungsschau starker Unternehmen aus der Region. Er wünschte den jungen Leuten, dass ihre berufliche Karriere hier und heute beginnt. Für den Arbeitskreis Schule-Wirtschaft dankte Jürgen Baier allen Firmen, Behörden und weiterführenden Schulen, dass sie der Jugend eine Plattform bieten. „Was will ich, was kann ich, welcher Beruf passt zu mir“, diese Fragen stellten sich die Schüler. Die richtige Berufswahl sei eine der wichtigsten Entscheidungen im Leben.

Beim Rundgang durch das Schulgebäude wurde schnell klar, dass die bedeutendsten Unternehmen aus der Region vertreten waren. Zwar war der Besuch anfangs noch etwas schleppend, doch dies steigerte sich im Laufe des Vormittags. Ein Aussteller im Obergeschoss klagte: „Die jungen Leute kommen gar nicht mehr rauf zu uns, die werden schon im Eingangsbereich von den Firmen abgefangen.“ Personalchef Carsten Heine von der Schott AG war begeistert: „Diese Messe ist Gold wert. Bei uns gab es viele interessante Gespräche. Bisher stellen wir 16 junge Leute ein, vielleicht schaffen wir diesmal 20.“ Sicher ist, die Schulabgänger haben die Qual der Wahl. Sie sind überall gefragt.

 

Quelle: Der neue Tag