Allgemeine Beschreibung des Bauvorhabens
Fernwärmeneubau in der Spicherenstraße / Orleansstraße
Der Auftrag umfasste die Neuherstellung einer Haubenkanaltrasse zur Erweiterung des Versorgungsnetzes. Das bestehende Netz wird derzeit mit Heißdampf betrieben. Nachdem die Umstellung auf Heißwasser in den nächsten Jahren ansteht wurde die jetzige Kondensatleitung (spätere Rücklaufleitung) zur Vermeidung von Korrosionsschäden in Edelstahl ausgeführt. Das System wurde dabei bereits als Heißwassersystem dimensioniert; die Vorrichtungen für den Betrieb im Dampfnetz (Entwässerungsstationen etc.) wurden ebenfalls erstellt und sind für die Übergangszeit erforderlich.
Im Trassenverlauf werden insgesamt 12 Schachtbauwerke zur Kompensationsaufnahme und Wärmeverteilung neu erstellt. Bei den auszuführenden Leistungen handelt es sich im Wesentlichen um die Herstellung von Rohrgräben für Fernwärmeleitungen und um Baugruben für Schächte und Sonderbauwerke einschließlich Baugrubenverbau.
Die Betonarbeiten beinhalten die Fertigung der Ortbetonsohlen für Haubenkanäle, sowie die komplette Erstellung von Schacht- und Sonderbauwerken in Ortbetonbauweise.
Die Schweißarbeiten an der V2A-Leitung wurden im WIG-Schweißverfahren unter Einsatz von Formiergaskammern ausgeführt.