Industriekaufmann / -frau

Der Aufgabenbereich des Industriekaufmanns weicht in der Baubranche bedingt durch die Baustellenproduktion etwas vom typischen Berufsprofil ab. Es ist keine direkte Produktions- und Absatzwirtschaft möglich.
Industriekaufleute sind von der Analyse der Marktpotentiale bis hin zur Betreuung der Auftraggeber zuständig. In der Materialwirtschaft führen sie alle anfallenden Arbeiten von Angebotsanfragen und -vergleichen über Einkaufsverhandlungen mit Lieferanten bis zur Auftragserteilung durch. In der Produktionswirtschaft stellen sie durch rechtzeitige Material- und Gerätedisposition den kontinuierlichen Baustellenablauf sicher. Im Bereich Rechnungswesen bzw. Finanzwesen bearbeiten, buchen und kontrollieren sie die im Geschäftsverkehr anfallenden Vorgänge. Sie erledigen den Zahlungs- und Überweisungsverkehr und verwalten das Kredit- und Bürgschaftswesen. Die Betriebsabrechnung bzw. das Baustellencontrolling liegt ebenfalls im Verantwortungsbereich des Industriekaufmanns. Weiterhin ermitteln Sie den Personalbedarf und teilen das Personal, entsprechen ihren Kenntnissen und Fähigkeiten, ein.
Sie werden gemäß Ausbildungsplan sowohl in den kaufmännischen Bereichen der Sparten Tiefbau, Hoch- und Industriebau, Ingenieurbau und Maschinentechnik als auch in den Stabstellen, wie Personalbüro, Finanzbuchhaltung und Einkauf eingesetzt.
Ausbildungsdauer
Die Ausbildung zum Industriekaufmann / -frau dauert 3 Jahre. Sie kann bei entsprechender Vorbildung auf 2,5 oder 2 Jahre verkürzt werden.
Vergütung
1. Lehrjahr 609,00 €
2. Lehrjahr 839,00 €
3. Lehrjahr 1.095,00 €
Kassecker übernimmt pro Ausbildungsjahr die Fahrtkosten zur Schule bis zu einer Höhe von 340,00 €.
Pro Jahr werden bei der Franz Kassecker GmbH zwei Ausbildungsplätze im kaufmännischen Bereich zur Verfügung gestellt. Eine Übernahmegarantie nach der Ausbildung kann nicht gegeben werden.